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DIY - do it yourself Exterior

7 Schritten vom Holzschauer zum „Vintage Gartenhaus“

Ein alter Holzschuppen mit ein paar massiven Wänden und Säulen aus Ziegel- und Betonstein ist noch ein Überbleibsel von vergangenen Tagen und das muss geändert werden.

Wie wir das geändert haben folgt in einer kleinen DIY-Bilder-Story

Es war einmal

Es war einmal – Der Originale alte Schuppen (rechts im Bild)

1. Rückbau

Unter großer körperlicher Anstrengung musste das schäbige alte Dach runter und das alte Inventar, bestehend aus Resten von Feuerholz und Baumaterial, raus!

2. Der Wiederaufbau

Mauern und Gebälk – Da der Schauer aber zu klein, maximal 1.50m nur hoch war, musste noch aufgemauert werden, damit man auch später es als Haus / Häuschen benutzen kann.

„zammnehmsch“

– auf Hochdeutsch –

= zusammennehmend

Verwendet werden stehts Dinge bei mir, die von fertiggestellten Baustellen übrig sind, zum Beispiel hier die Ziegelsteine und der Gasbeton für die Säulen und Wände – das Mischmauerwerk wird später verputzt oder mit Holz verkleidet oder beides 😉 Die Säulen (Ziegel) sollen so bleiben – das gibt etwas „industry-style“. Die Balken / Kanthölzer / Kreuzrahmen (10×10 oder 8x10cm) musste ich kaufen.

Da ich sehr, bei uns sagt man scherzhaft „zammnehmsch – auf Hochdeutsch = zusammennehmend“ sprich knapp vor geizig bin, denke ich schon über die Ausgaben nach und arbeite etwas bewusster mit Material oder überlege mir eine andere Variante, wie man nachfolgend sehen kann.

Mauern und Säulen hochgemauert und das Gebälk für das Dach montiert

3. Die Baudiele als Sparren ?

Ein gute Alternative wie ich finde und auf jeden Fall stabil genug um ein massive Dach zu tragen. Zu dem ist die Baudiele mit einem Preis unter 10,-EUR auch gleichzeitig die günstigste Variante für einen „Dachsparren“

4. Dachschalung aus Panele ?

Nein – Die Dachschalung besteht aus Rauspund (Fichte) der Güteklasse C oder B (Unterschied 2,-EUR / m²) in einer Stärke von 18mm. Auch hier muss ich sagen habe ich gute Erfahrungen gemacht, die teilweise vorhandenen Baumkanten, Astlöcher, Harznester und teilweise fehlende oder durch’s Hobeln beschädigte Nuten hielten sich immer in Grenzen – Ausfall <= 10% (kann immer für Teilstücke verwendet werden). Befestigt habe ich – im Gegensatz zu dem neuen Holzschauer-Schuppen mit Drahtstiften (Nägel) statt mit Schrauben -> Vorteil – geht schneller und hält vermutlich länger.

Danach Dachpappe / Bitumenbahn 333gr/m² besandet – und diesmal mit einem Hammertacker befestigt – da haut man sich nicht so sehr auf die Finger wie bei Dachpappennägel 😉 – gefolgt von den Dachlatten / -leisten für die anschließende Bedeckung mit Dachziegeln Marke Biberschwanz (einfache Überdeckung).

Warum nur ein halbes Dach?

Damit meine ich nicht die Dachform, sonder die Länge, denn ich hätte ja das Pultdach weiter fortführen könne –ja wenn – wenn da nicht ein Baum (siehe Bild) stehen würde und dieser Baum, den ich auf Wunsch meiner Frau nicht wegmachen durfte, zwang mich dazu die Dachform für die 2. Hälfte des Gartenhauses zu ändern – nämlich zu einem Satteldach. Gleichzeitig habe ich den Bau noch verlängert, da mir die Innenfläche zu klein gewesen wäre. Jetzt ist das Häuschen zumindest lang 5,20m genug dafür mit 1,60m nicht besonders breit muss es auch nicht.

Hier noch mal in Bildern

Wie es weiter ging?

nachfolgend eine kurze Slideshow mit dem aktuellen Stand des Hauses

Von Herr Lange

Hi die meisten sagen einfach Herr Lange zu mir, das finde ich gut und das darf so sein - arteffekt habe ich 2003 als Mediengestalter gestartet und bis heute nicht wirklich vollendet.....Denn art effekt kann so viel mehr sein.